Neuerscheinungen | ||
![]() |
125 Jahre SKGOtto Rauch Die vorliegende Chronik der grössten und wichtigsten Organisation für das Hundewesen in der Schweiz ist sowohl ein Rückblick auf die ersten hundert Jahre wie auch eine Bestandesaufnahme und Berichterstattung der letzten 25 Jahre. «Wir dürfen nicht ruhen und uns mit dem Erreichten zufriedengeben. Wir tragen auch künftig die Verantwortung für das Wohl der Hunde und deren Akzeptanz in der Gesellschaft.» Peter Rub Angaben zum Werk | |
![]() |
Gals, Zihlbrücke
Ein römischer Warenumschlagplatz zwischen Neuenburger- und Bielersee Pirmin Koch Beim Neubau einer Karosseriewerkstatt wurden 2002 in Gals, Zihlbrücke zwischen Neuenburger- und Bielersee die Reste eines römischen Gebäudes entdeckt und durch den Archäologischen Dienst des Kantons Bern ausgegraben. In Buchform werden nun die Ergebnisse der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Gebäude befand sich am Rand eines Kiesplatzes, wurde im frühen 3. Jahrhundert n. Chr. errichtet und um 250 abgebrochen. Zunächst dürfte es als Speicher genutzt worden sein. Für eine jüngere Phase deuten die Beobachtungen auf Metallhandwerk hin. Lesefunde aus der Nachbarparzelle legen nahe, das Gebäude als Teil einer grösseren Niederlassung anzusehen. Neben den Befunden und Funden stellt der Autor die Keramik- und Knochenfunde in einen breiteren Kontext, um mehr über die Funktion des Gebäudes und der dazugehörigen Siedlung aussagen zu können. Dabei zeigt sich, dass die Keramik mit dem Geschirrinventar von Wohngebäuden in römischen Gutshöfen und vici vergleichbar ist. Die vielen Rinder- und Pferdeknochen passen eher zu Ökonomiegebäuden. Die archäobotanischen Reste aus einer Brandschicht dürften von einem Dinkelvorrat stammen. Offenbar wurde im Gebäude Getreide gelagert. Unter den Metallfunden ist ein eiserner Unterhalsbügel hervorzuheben. Solche Bügel gehörten zu römischen Pferde- und Ochsengeschirren. Das Gebäude dürfte daher im Zusammenhang mit Transporten gedeutet werden. Dazu passt auch seine Lage: nicht im bevorzugten Siedlungsgebiet, das sich vor Hochwasser geschützt an erhöhten Lagen befand, sondern unweit der über die Zihl führenden Brücke. Aufgrund dieses Standorts, von ähnlichen Siedlungen und der Funde kann die römische Fundstelle von Zihlbrücke als Warenumschlagplatz interpretiert werden. Die Publikation von Pirmin Koch liefert mit der Auswertung der römischen Siedlung von Gals, Zihlbrücke einen wichtigen Beitrag zu einem bisher wenig bekannten Siedlungsbereich in der römischen Schweiz.
| |
![]() |
In Brunnadern engagiert
Vom mittelalterlichen Kloster zum modernen Heim Brunnadere-Huus und zur Residenz ElfenauPark Willy Schäfer Brunnadern steht heute für ein behütetes Bijou im bürgerlichen Bern. Willy Schäfer jedoch weiss dazu noch viel mehr. Er beschreibt erstmals die 725-jährige Geschichte einer Institution im Spannungsfeld von Armut, Prostitution und Behinderung. «In Brunnadern engagiert» dokumentiert Glaube, Hoffnung und Lebenshilfe vom Hochmittelalter bis zur Neuzeit. Das reich bebilderte Sachbuch taucht tief in die sozialgeschichtlichen Hintergründe ein, vermittelt bauhistorische Erkenntnisse, tut aber vor allem eines: es schliesst wichtige historische Wissenslücken zu Brunnadern.
|
|
![]() |
Archäologie Bern / Archéologie bernoise 2011
Jahrbuch des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern 2011 Annuaire du Service archéologique du canton de Berne 2011 Fundberichte 2010/ Liste des interventions 2010 Kurzberichte / Comptes rendus Corgémont. Lieu de rassemblement et pont moderne des Anabaptistes. Martin Portmann Gadmen, Wendenboden. Eine alpine Siedlungswüstung im Oberhasli. Brigitte Andres Höfen, Burg Stocken, sogenannte Jagdburg. Ein erster Augenschein in einer Burgruine. Armand Baeriswyl, Daniel Kissling Köniz-Niederwangen, Wangentalstrasse 46. Keramikreiche Fundschichten und Siedlungsstrukturen aus der Spätbronzezeit. Christiane Kissling Langenthal, St. Urbanstrasse 40–44. Römische, mittelalterliche und neuzeitliche Siedlungs- und Gewerbespuren. Langenthal, Wuhrplatz. Siedlungsspuren vom Mittelalter bis in die Neuzeit. Katharina König Moutier, Passage du centre. Etrange maçonnerie et réseau de canalisations en bois. Christophe Gerber, Andreas Marti, Marc Raess Rüegsau, Dorf 128. Mittelalterliche Funde zum Kloster? Studen-Petinesca, Wydenpark. Per Schiff nach Petinesca. Rudolf Zwahlen, Regula Gubler Sutz-Lattrigen. Eine neue Tauchbasis für die Unterwasserarchäologie am Bielersee. Albert Hafner Sutz-Lattrigen, Seerain. Bronzezeit und Hochmittelalter am Seezugang. Marianne Ramstein Täuffelen-Gerolfingen. Hafensanierung und Umgestaltung des Badeplatzes: Abschluss der archäologischen Begleitung. Zweisimmen, Lochgässli 7. Einzelfund eines spätbronzezeitlichen Lappenbeils. Albert Hafner Zweisimmen, Unterer Mannenberg. Die bauarchäologische Untersuchung und Restaurierung einer Obersimmentaler Burgruine. Armand Baeriswyl, Daniel Kissling Entsalzung von Metallkompositobjekten. Untersuchungen zur Anwendung der alkalischen Sulfitreduktion. Sandra KMacLean Täuffelen-Gerolfingen. Apport des collections d’antiquités lacustres dans l’étude des stations littorales. Géraldine Nater Aufsätze/Articles Nothing lasts forever. Monitoring der unter Wasser liegenden prähistorischen Siedlungsreste von Sutz-Lattrigen und Mörigen. Albert Hafner, Jürgen Fischer, John Francuz Säuglingsbestattungen im römischen Vicus Petinesca. Die Grasburg. Eine spätstaufische Reichsburg in der Nordwestschweiz. Thomas Biller, Andreas Heege Hasle bei Burgdorf, Kirchmatte. Auf den Spuren des alten Dorfkerns. Elena Prado Langenthal, St. Urbanstrasse 40–44. Die Hafner Staub und ihre Werkstatt. Andreas Heege
Angaben zum Werk/Description de l’ouvrage Bern 2011 Format A4, laminierter Pappband 295 Seiten, 309 Abbildungen |
|
![]() |
Finsterhennen, Uf der Höchi
Eine hochmittelalterliche Wüstung im Berner Seeland Katharina König Mit Beiträgen von Marlu Kühn, Angela Schlumbaum, Marc Nussbaumer, André Rehazek, Vincent Serneels
Anlässlich einer Kiesgrubenerweiterung konnte zwischen 2002 und 2005 in Finsterhennen erstmals eine hochmittelalterliche Wüstung nahezu vollständig archäologisch untersucht werden. Die kleine Siedlung bestand aus vier Gehöften mit Pfostenbauten, Grubenhäusern, Gruben und zahlreichen weiteren Pfostengruben. 22 Grubenhäuser sind in ungleicher Anzahl auf die Gehöfte verteilt und stehen zu einem grossen Teil in Zusammenhang mit der Textilproduktion auf Trittwebstühlen.
Finsterhennen kann historisch mit den Grafen von Neuenburg zu Nidau in Verbindung gebracht werden. Die Siedlung ist über Radiokarbon-Analysen in den Zeitraum vom 10. bis zum 13. Jahrhundert datiert. Eine deutlich kürzere Besiedlungszeit ist aufgrund der Befunde und Funde anzunehmen. Die jüngsten Daten legen eine Siedlungsauflassung am Ende des 12. oder Anfang des 13. Jahrhunderts nahe. Die Wüstung ist demnach keine Folge der spätmittelalterlichen Wirtschaftskrise, sondern entstand im Zuge der hochmittelalterlichen Umstrukturierungen im ländlichen Bereich. |
|
![]() |
Court, Pâturage de l'Envers
une verrerie forestière jurassienne du début du 18e siècle Volume 1: Les vestiges Christophe Gerber Avec les contributions de Christoph Brombacher, Angela Schlumbaum, Nicolas Stork, Lucia Wick La verrerie forestière du Pâturage de l’Envers a fait l’objet
d’une fouille préventive d’envergure dans le cadre des travaux
autoroutiers de l’A16 Transjurane entre 2000 et 2004. Fondée
en 1699 par un groupe de verriers, pour une part émigrés
de Forêt-Noire, cette manufacture a produit une large palette
de verres : gobelets, verres à pied façon de Venise, bouteilles
et pots d’apothicaire, cives et carreaux. Les fouilles ont révélé
une partie du hameau verrier aménagé autour de la halle qui
comportait trois fours, dont un de fusion. Parmi les vestiges
on note la présence d’une petite «étenderie» indépendante
destinée à étendre le verre en manchon, et de plusieurs bâtiments
d’habitation, certains comportant des caves maçonnées.
La production dura une quinzaine d’années et, en 1714,
les verriers quittèrent les lieux faute de bois. Quelques décennies
plus tard, la jeune forêt qui avait ponctuellement repris
ses droits, fut exploitée par des charbonniers. |
|
![]() |
Archäologie Bern / Archéologie bernoise 2010
Jahrbuch des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern 2010 Annuaire du Service archéologique du canton de Berne 2010 Fundberichte 2009/ Liste des interventions 2009 Kurzberichte/ Comptes rendus Bellmund, Knebelburg. Freiwillige im Einsatz. Rudolf Zwahlen Bern, Brechbühlerstrasse 4–18, Schönberg Ost. Die bernische Richtstätte «untenaus». Armand Baeriswyl, Susi Ulrich-Bochsler: Ein neuer Vorschlag zur Rekonstruktion des gallorömischen Theaters auf der Engehalbinsel bei Bern. Andrew Lawrence Bern Gerechtigkeitsgasse 7, «Goldener Adler». Grabungen und Bauuntersuchungen in einer Altstadtliegenschaft. Armand Baeriswyl, Marco Amstutz: Bern, Kramgasse 36. Was verbirgt sich unter dem Konservatorium von 1938? Armand Baeriswyl, Eva Roth Heege, Andreas Heege: Biel, Obergasse 4. Ein wiederentdeckter Keller aus der Stadtgründungszeit. Eva Middendorp-Meier Brienz, Brienzer Rothorn, Ober Stafel/Schonegg. Eine prähistorische Silex-Pfeilspitze aus alpinem Gebiet. Albert Hafner Gurzelen, Obergurzelen, Burg 6. «mansum situm in Gurzillon et turrim ibidem»: Die Turmburg von Obergurzelen. Armand Baeriswyl, Pierre Eichenberger: Hilterfingen, Schloss Hünegg. Der Eiskeller unter dem Pavillon. Daniel Gutscher Ipsach, Bahnweg. Bergung eines spätmittelalterlichen Wasserfahrzeugs. Albert Hafner Ipsach, Räberain. Latènezeitliche Gräber im römischen Gutshofareal. Marianne Ramstein Jegenstorf, Zuzwilstrasse. Mittelalterliche und neuzeitliche Befunde im Dorfzentrum. Marianne Ramstein, Markus Leibundgut, Andreas Heege Köniz Schloss, Muhlernstrasse 15. Dem befestigten Wirtschaftshof der Deutschordenskommende auf der Spur. Armand Baeriswyl, Christiane Kissling Lenk, Schnidejoch. Begehungen und Fundbergungen im Herbst 2009. Albert Hafner, Kathrin Glauser Niederbipp, römischer Gutshof. Ergänzungen und Korrekturen des Gesamtplans. René Bacher, Kathrin Glauser Roggwil, Fryburg. Ein vergessenes Oppidum? Marianne Ramstein Sorvilier, La Rosière. Découverte d’un nouveau four à chaux sur le tracé de l’autoroute A16. Christophe Gerber Studen-Petinesca, Tempelbezirk Gumpboden. Projekt Waldumlegung zum Schutz und zur Wiederherstellung der Fundstelle. Jürg Schneider, Rudolf Zwahlen Sutz-Lattrigen. Abschluss der Rettungsgrabungen Neue Station und kommende Aufgaben. Albert Hafner, Jürgen Fischer, John Francuz Vinelz, Underi Budlei. Unterwasserarchäologie an einem neuzeitlichen Bauwerk aus der Zeit der 1. Juragewässerkorrektur. Jürgen Fischer, Albert Hafner, Andreas Marti Trocknungsmethoden für wassergelagerte Geweihobjekte am Beispiel einer neolitischen Geweihaxt mit Holzrest aus dem Bielersee. Kristina Gau La lyophilisation à pression atmosphérique. L’utilisation actuelle de ce procédé pour le séchage des objets archéologiques en matériaux organiques. Julie Masson-MacLean
Aufsätze/Articles Spiez-Einigen, Holleeweg 3. Gräber am Übergang zwischen Früh- und Mittelbronzezeit. Regula Gubler Spiez-Einigen, Holleeweg 3. Naturwissenschaftliche Untersuchungen zu den bronzezeitlichen Bestattungen. Christine Cooper, Michaela Harbeck, Marlu Kühn, Antoinette Rast-Eicher, Mike Schweissing, Susi Ulrich-Bochsler, Patricia Vandorpe Attiswil, Wybrunne. Fundmaterial einer hallstattzeitlichen Siedlung. Marianne Ramstein Ein Ofenkachelfund aus Burgdorf, Kirchbühl 20–22. Spätmittelalterliche Zeugnisse einer aufstrebenden Stadt. Katja Lesny Ein «Repräsentatives Inventar» für den Kanton Bern. Renate Ebersbach, Wenke Hoyer, Elisabeth Zahnd La conservation des objets archéologiques en alliage ferreux. De la nécessité de standardiser les pratiques pour faire face au défi de la gestion du mobilier en masse. Barbara Chevallier, Sabine Brechbühl Angaben zum Werk Bern 2010, Format A4, laminierter Pappband 288 Seiten, ca. 260 Abbildungen |
|
![]() |
Schlunggi auf EntdeckungsreiseLars Deutschländer
Schlunggi, das kleine Murmeltiermädchen, erzählt von seinen Erlebnissen während seines ersten Sommers auf der Alpwiese: vom Leben dort oben,
das ganz schön gefährlich und spannend sein kann, auch wenn alles so friedlich aussieht. |
|
![]() |
Keramik um 1800Das historisch datierte Küchen- und Tischgeschirr von Bern, Brunngasshalde Andreas Heege In der «Historical Archaeology» der Schweiz sind Massenfunde, die einen repräsentativen Eindruck von den materiellen Hinterlassenschaften des Alltags liefern, immer noch eine grosse Ausnahme. Noch seltener sind Funde, deren Datierung sowohl über archivalische Quellen als auch über die Bodenfunde selbst und zusätzlich über Münzen möglich ist. Hierzu gehört auch der Fundkomplex aus der «Brunngasshalde» in Bern. Er bildet ein willkommenes Ensemble, das das grosse und sehr variable Angebot sowie die Entwicklungen auf dem keramischen Markt des frühen 19. Jahrhunderts deutlich widerspiegelt. Mit teuren Originalen (Porzellan) und abgestuft preiswerteren Imitationen (Fayence, Steingut und Irdenware) wurden die Bedürfnisse einer unterschiedlich finanzkräftigen stadtbernischen Bevölkerung befriedigt. Die Produkte wurden zu einem unbekannten Umfang importiert (England, Frankreich, Deutschland) oder lokal bzw. in der weiteren Region hergestellt (Bern, Langnau, Heimberg, Albligen, Nyon, Carouge, Matzendorf). Wichtig sind vor allem auch die lokalen Produktionsnachweise verschiedener Warenarten für Bern. Ein Vergleich der Grabungsfunde mit den Keramikbeständen verschiedener Museen des Kantons Bern erbringt zudem die Erkenntnis, dass das Alltagsgeschirr dieses Zeithorizontes nie als erhaltenswert eingestuft wurde und deshalb nicht in die Museen gelangte. Nur eine Zusammenschau der archäologischen Funde mit den keramischen Preziosen der Museen ergibt daher ein umfassenderes Bild von der Lebens- und Alltagswirklichkeit, der Küchen- und Tischkultur sowie den Keramikmoden in Bern im frühen 19. Jahrhundert. Für künftige Studien zur Keramik im Kanton Bern, aber auch in den übrigen Regionen der Schweiz, ist daher die Vorlage dieses Fundkomplexes von grosser Bedeutung. Das vorliegende Buch beschreibt, basierend auf den vorhandenen Akten, Plänen und Ansichten, erstmals detailliert die Entstehung und den Bau der heutigen Brunngasshalde in den Jahren zwischen 1787 und ca. 1835. Diese Informationen werden durch die Vorlage der Grabungsergebnisse und der keramischen Funde wesentlich ergänzt. Ein Schwerpunkt der Keramikbearbeitung liegt auf der Differenzierung und Beschreibung der vorkommenden keramischen Warenarten und ihrer Datierung. Angaben zum Werk Bern 2010Format A4, laminierter Pappband, 116 Seiten 94 farbige Abbildungen |
|
![]() |
Home of EmotionsEisstadion Allmend, Bern Arena, PostFinance-Arena.Autor: Bernhard Kummer, 112 Seiten, reich bebildert Der Name änderte,
doch die besondere, innigen Beziehung der Bernerinnen und Berner zum Heimstadion
des SC Bern blieb. Als «Tämpu»
(Tempel) bezeichnen sie den Ort – soll ausdrücken, dass der Besuch des Stadions
ein spezielles Erlebnis darstellt, bei dem Traditionen und Emotionen eine
grosse Rolle spielen. |
|
![]() |
Klinische Ernährungherausgegeben vom Inselspital Bern
Die Ernährungstherapie kommt in allen medizinischen Fachdisziplinen zur Anwendung und gewinnt in der medizinischen Versorgung der Patienten sowohl als therapeutische als auch als präventive Massnahme zunehmend an Bedeutung. Die Wahl und die Anwendung der ernährungstherapeutischen Massnahmen setzt bei medizinischen
Fachpersonen Grundkenntnisse für die richtige Indikationsstellung, die zu verabreichende Art und Menge der Ernährung sowie die Überwachung der ernährungstherapeutischen Behandlung voraus. 206 Seiten, 11,2 x 14,8 cm, mit Einlageleporello, Drahtkammbindung |
|
![]() |
Archäologie Bern 2009Jahrbuch des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern 2009Archéologie bernoise 2009Annuaire du Service archéologique du canton de Berne 2009240 Seiten, ca. 260 Abbildungen Kurzberichte /Comptes rendus Allmendingen, Kienermätteli. Mittelalterliche Reste im Dorfkern. Marianne Ramstein Biel, Gerbergasse/Freiestrasse. Archäologische Ausgrabungen in einem suburbanen Gewerbequartier. Armand Baeriswyl, Roger Lüscher Biel-Vingelz, Hafen. Taucharchäologische Baubegleitung und Schutzmassnahmen anlässlich der Hafensanierung 2008. Albert Hafner, Jürgen Fischer, John Francuz Büetigen, Bockengrien und Utzenstorf, Unterdorfstrasse 22. Jahrringchronologien von subfossilen Eichenstämmen aus Kiesablagerungen in alten Flussbetten von Emme und Aare. John Francuz, Daniel Steffen Hasle bei Burgdorf, Kirchmatte. Dokumentation einer mittelalterlichen Strasse und eines neuzeitlichen Gebäudes. Armand Baeriswyl, Markus Leibundgut Innertkirchen, Wyler-Sunnsyten 14. Dokumentation eines Werkkellers. Daniel Gutscher Ins, Galge. Grabhügel, Opferplatz, Richtstätte: ein prähistorisches Monument. Marianne Ramstein, Rudolf Zwahlen Der römische Gutshof in Jegenstorf. Grabungen 2007/2008. René Bacher, Urs Liechti Kallnach, Hinterfeld, Römischer Gutshof. Ausgrabungen in der pars urbana. Rudolf Zwahlen, Leta Büchi Langnau, Spitzenberg. Eine mittelalterliche Burgstelle: Untersuchung im Rahmen des Projekts Burgeninventar. Judith Bangerter Lenk, Schnidejoch. Symposium «Ötzi, Schnidi and the Reindeer Hunters: Ice Patch Archaeology and Holocene Climate Change. Lenk, Schnidejoch and comparable sites in the Alps, Scandinavia and North America». Albert Hafner Moutier, Vieille Ville. Découverte du monastère de Grandval. Christophe Gerber Seedorf, Lobsigesee. Erste Arbeiten zum Monitoring der neolithischen Fundstelle im Jahr 2008. Albert Hafner, Marco Achermann, Roland Haab, Rolf Krebs, Luzius Matile, Andreas Marti, Philipp Rentzel Spiez-Einigen, Holleeweg 3. Frühbronzezeitliches Gräberfeld. Regula Gubler Sutz-Lattrigen, Neue Station. Rettungsgrabungen 2008 in der von Erosion bedrohten Pfahlbausiedlung. Albert Hafner, Jürgen Fischer, John Francuz Sutz-Lattrigen, Rütte. Wind, Wellen und ungebetene Besucher. Albert Hafner Tramelan, Crêt Georges Est. La nécropole du Haut Moyen Age bientôt cernée dans sa totalité… Christophe Gerber Gestion et conservation du mobilier archéologique. La place de la conservation préventive au sein du Service archéologique du canton de Berne. Barbara Chevallier Cyclododecan. Neue Erkenntnisse zum Sublimationsprozess und der Elimination des Produktes. Stefanie Bruhin Fouilles et prélèvements en glaciers. Charlotte Rerolle Emballage et transport des matériaux organiques issus de la glace. Conditionnement et sécurisation des indices archéologiques. Martin Bader Aufsätze/Articles Das Steinplattengrab von Ringgenberg-Goldswil. Christiane Kissling, Susi Ulrich-Bochsler, Domenic Rüttimann Reichenbach, Burg und Letzi Mülenen (Grabungen 1991/1992 und 1995). Die spätmittelalterlichen Tierknochen (13. und 14. Jh.). Marc Nussbaumer Der neue Bahnhofplatz in Bern. Die archäologische Sicht. Daniel Gutscher, Armand Baeriswyl, Daniel Kissling Lampen und Leuchter im Kanton Bern. Jonathan Frey |
|
![]() |
Seeberg, PfarrkircheDie Ergebnisse der Bauforschungen von 1999/2000Peter Eggenberger, René Bacher, Jonathan Frey, Susanne Frey-Kupper, Annette Heigold-Stadelmann, Susi Ulrich-Bochsler Die Restaurierung der Kirche Seeberg machte im Jahr 1999/2000 Aushubarbeiten und die Untersuchung des aufgehenden Bestandes nötig. Die vielfältigen Untersuchungsergebnisse zu den archäologischen Befunden, Funden und den 75 untersuchten Gräbern werden jetzt vom Archäologischen Dienst Die Forschungen erbrachten nicht nur die eindrückliche Zahl von sechs mittelalterlichen Kirchenbauten, sondern auch die Überreste eines römischen Gutshofs sowie die Gräber eines vorkirchlichen Bestattungsplatzes, der in den Ruinen angelegt worden war. Ob dieser Teil eines grösseren Gräberfeldes war, bleibt offen. Einige Gräber waren zudem mit Grabbauten in Holzpfostentechnik ausgezeichnet. Den Grabbau über drei Kindergräbern führte man besonders qualitätvoll aus. Den anthropologischen Untersuchungen zufolge reiht sich auch die Morphologie der in Seeberg beerdigten Verstorbenen (7.–9. Jh.), unter diejenige ein, die von der alamannischen Bevölkerung bekannt ist. Dieser dürfte demnach auch die Familie angehört haben, die auf dem «Berg» den Bestattungsplatz einrichtete. Die anschliessend auf dem Bestattungsplatz folgenden Sakralbauten zeigen eine exemplarische Vielfalt des ländlichen Kirchenbaus.Der Grabbau mit den drei Kindergräbern beeinflusste die Ausrichtung nicht nur der ersten Kirche, sondern auch aller späteren Sakralbauten (Anlage I–VII). Die archäologischen Funde und Münzen aus der Kirche tragen zur Datierung einzelner Anlagen bei. Fast die Hälfte der Fundobjekte stammt aus dem Bauhorizont der Anlage VI und ist durch den Befund vor 1516/17 datiert. Besonderer Wert wird auf die Datierung der Keramik, der Eisenfunde und des Wandverputzes gelegt. Schätzungsweise drei Viertel der Fundobjekte gehörten entweder zur Bausubstanz oder zur Ausstattung der verschiedenen Kirchenanlagen, während die Siedlungsfunde wie Kochgeschirr und Ofenkeramik, die in der Kirche entsorgt worden sind, nur etwa 10% des Fundbestandes ausmachen. Der Siedlungsabfall stammt meistens aus Bauhorizonten und ist ein weiteres Beispiel dafür, dass man im Mittelalter Baustellen oft zur Entsorgung von unliebsamem Abfall benutzte. Anhand der Befunde der Kirchengrabung von Seeberg konnte der Wandel im Bestattungsbrauchtum vom Frühmittelalter bis zum 17./18. Jahrhundert auf beeindruckende Weise verfolgt werden. Die Mehrheit der Bestattungen, nämlich 42, stammt aus dem Frühmittelalter. 19 Gräber datieren in die Zeit ab dem 12. Jahrhundert bis zum Bau der Kirche von 1516/17 und die restlichen 9 Gräber wurden in der Zeit zwischen 1516/17 und dem 17./18. Jahrhundert angelegt. Angaben zum Werk Bern 2009, Format A4, laminierter Pappband, 288 Seiten, mit CD-ROM ca. 150 schwarzweisse Abbildungen und 10 Farbtafeln |
|
![]() |
MärchenhaftesPeter Suter264 Seiten — Ko, ehemaliger Staatspräsident, Vater der Tschiang-su, die verheiratet werden
soll: (singt) Die Liebe, mein Verehrter, wie uns die Überlieferung lehrt, ist
ein Gebiet, bewohnt von Dämonen. (Der Mönch nickt) |
|
![]() |
TheaterstückePeter Suter328 Seiten — Oedipus im Gespräch mit der Sphinx: Du bist gar nicht hässlich anzuschauen.
Dein Gesicht ist, wenn das Gebiss mit den Reisszähnen nicht erscheint, schön
zu nennen. Haar, Hals, Schultern, Busen sind prachtvoll. Die Augen sind sehr
hell, unvertraut, da keine menschliche Seele aus ihnen blickt, harmonieren aber
in ihrem Grau wunderbar mit der ganzen Erscheinung. |
|
![]() |
Weitere Titel
| |
nach oben zum Buch-Shop
|